Bonjour Geschichte

Das Bremer Online Journal für Geschichtswissenschaften

Kategorie: Besprechungen (Page 1 of 2)

Besprechung zu „Der Blinde Fleck. Bremen und die Kunst in der Kolonialzeit“

Ausstellung der Bremer Kunsthalle

Von Anne Stammwitz
Bildquelle: Bonjour Geschichte Redaktion

Ein Versuch transparenter Vergangenheitsdarstellung

Hier clashen Welten aufeinander: Die Bremer Kunsthalle ist, nach dem Tate Britain, das zweite Kunstmuseum Europas, was sich mit seiner kolonialen Vergangenheit auseinandersetzt und die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert. Mit „Der Blinde Fleck“ gelingt Julia Binter eine Ausstellung voller Kunst, Geschichte, Ambivalenzen und Mehrdeutigkeiten.

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Besprechung zu „Fernando Bryce. Unvergessenes Land“

Ausstellung der Bremer Kunsthalle

Von Anne Stammwitz
Bildquelle: Fernando Bryce, Unvergessenes Land, 2017, Serie von 25 Zeichnungen, Installationsansicht Kunsthalle Bremen, Courtesy der Künstler und Galerie Barbara Thumm, Berlin, Foto: Tobias Hübel

Die Macht von Bildern – Neue Bilder immer gleicher Macht?

Zentral im mittleren Saal des ersten Obergeschosses, umringt von der Dauerausstellung der Bremer Kunsthalle, ist die Ausstellung „Fernando Bryce. Unvergessenes Land“ zu sehen: Vier Wände, fünf Themen, eine Schau.

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Besprechung zu „Vom Narrenkäfig zur Nervenklinik. Wer ist hier ver-rückt?“

Dauerausstellung der KulturAmbulanz

Von Anne Stammwitz
Bildquelle: KulturAmbulanz Bremen

Fixierungsgurte inmitten einer Parkidylle. Die Dauerausstellung des Krankenhausmuseums der KulturAmbulanz zeigt die facettenreiche Psychiatriegeschichte Bremens.

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Immer bunter – Einwanderungsland Deutschland

Eine Rezension zur gleichnamigen Sonderausstellung im Landesmuseum Hannover

Von Michele Bredehöft und Franziska Micheel

Ob für Kriegsflüchtlinge oder Arbeitssuchende – Deutschland war seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges stets ein beliebtes Einwanderungsland. Dass auch nach über 70 Jahren die Inte-gration von Zugewanderten immer noch eine Herausforderung für die deutsche Gesellschaft darstellt, zeigten besonders die zahlreichen Debatten und Konflikte im Zusammenhang mit syrischen Flüchtlingen der letzten Jahre. Die Chancen, welche sich aus dem Zustrom fremder Kulturen und Religionen für Deutschland ergeben, gerieten dadurch zusehends in den Hintergrund. Die Sonderausstellung Immer bunter im Landesmuseum Hannover hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, gerade auch die Vorteile einer stets vielfältiger werdenden Gesellschaft aufzuzeigen.

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Bremer Rundfunkmuseum

Rezension zur Dauerausstellung des Bremer Rundfunkmuseums

Von Jasper Hagedorn

1877 ermöglichte Thomas Alva Edison mit der Erfindung des Phonographen die Tonaufzeichnung. Heinrich Hertz wies zehn Jahre später die Existenz von Radiowellen nach. Als es bald darauf gelang, diese zur Datenübertragung zu nutzen, war die technische Grundlage für die Entwicklung des Rundfunks gelegt. In den 1920er Jahren gründeten sich zahlreiche Rundfunksender und das Phänomen Hörrundfunk wuchs. In den 1950er Jahren kam eine Vielzahl neuer Geräte und neuer Technik auf den Markt. UKW Rundfunk, 3D Klang und neue Tonträger diversifizierten und vergrößerten das Angebot.

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Der Wolf – Ein Wildtier kehrt zurück

Eine Rezension zur gleichnamigen Sonderausstellung im Landesmuseum Hannover

Von Michele Bredehöft und Franziska Micheel

Viele Jahrtausende teilten sich Mensch und Wolf in Europa denselben Lebensraum. Vor etwa 500 Jahren änderte sich dies schlagartig und der Wolf wurde vom Menschen in Mitteleuropa durch gezielte Jagd und Vertreibung fast ausgerottet. Besonders in Deutschland galt der Canis lupus über ein Jahrhundert als ausgestorben. Im Jahr 2000 wurden jedoch im Osten Deutschlands wieder freilebende Wölfe gesichtet, welche aus Polen und Tschechien einwanderten. Seither sind mehrere Wolfsrudel in vielen Teilen Norddeutschlands wieder heimisch geworden.

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Vom Revolutionär zum Bürgermeister

Eine Rezension der Sonderausstellung „Vom Revolutionär zum Bürgermeister“ – Das bewegte Leben Georg Friedrich Abels 1828 – 1902 im Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven

Von Daniel Westermann

Das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven beschäftigt sich seit seiner Eröffnung 2005 anhand der Lebensgeschichten von Aus- und seit 2012 auch Einwanderer*innen mit dem Thema der Migrationsgeschichte. Auf diese Weise sollen den Besucher*innen Beweggründe für Auswanderung und mögliche Rückkehr nach Deutschland gezeigt werden. Mit der Sonderausstellung „Vom Revolutionär zum Bürgermeister“ wird das Leben Georg Friedrich Abels, eines Forty-Eighters, welcher in die USA floh und nach Deutschland zurückkehrte, vorgestellt. Als Forty-Eighters werden in den USA die Einwanderer*innen bezeichnet, welche infolge der Niederschlagung der Märzrevolution im Deutschen Bund 1848/49 aus Europa flohen.

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Syriens zerstörtes Erbe

Eine Rezension der Sonderausstellung Palmyra. Was bleibt? im Museum August Kestner, Hannover

Von Torben Fedderwitz

Als im August 2015 die Bilder des gesprengten Tempel des Bēl, Sinnbild der ideologisch motivierten Zerstörung Palmyras, um die Welt gingen, tat sich vielfach die Frage danach auf, was bleibe vom Weltkulturerbe in der syrischen Wüste. Genau dieser Frage widmet sich die momentan im Museum August Kestner gezeigte Sonderausstellung Palmyra. Was bleibt? Syriens zerstörtes Erbe.

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Rezension zu der Sondervorführung des Films „Wir sind Juden aus Breslau“ in Bremen

Von Aleksandra Pure

Am Sonntag, dem 12. Februar 2017, wurde im Cinema am Ostertor der neue Film von Karin Kaper und Dirk Szuszies vorgeführt. Die Filmemacher*innen und die Protagonist*innen waren anwesend. Die Veranstaltung war Teil der Sondervorführungen, die seit der deutschen Filmpremiere am 12. November 2016 auf dem Filmfestival Cottbus deutschlandweit in Kinos stattfinden.

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Dom-Museum Bremen

Rezension zur Dauerausstellung des Dom-Museums Bremen

Von Jasper Hagedorn

Das Bistum und spätere Erzbistum Bremen verfügte seit seiner Gründung 788 jahrhundertelang über großen geistlichen und weltlichen Einfluss. Von Bremen ging die Missionierung Skandinaviens aus und als Herren des Erzstiftes Bremen übten die Bremer Bischöfe weltliche Macht aus. Ihrem Status entsprechend ließen die Bremer Bischöfe ihren Dom mehrmals vergrößern und ausbauen. 1532 setzte die Reformation den katholischen Messen im Bremer Dom schließlich ein Ende, der seitdem eine Lutherische Kirche ist.

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