Bonjour Geschichte

Das Bremer Online Journal für Geschichtswissenschaften

Monat: Dezember 2011

Geometrie für Germanien

Walther Lietzmann und seine „Frühgeschichte der Geometrie auf germanischem Boden“

Von Björn Kastens
B. Kastens: Geometrie für Germanien (PDF-Datei)

Zusammenfassung

1940 veröffentlichte der Mathematikdidaktiker Walther Lietzmann sein Buch „Frühgeschichte der Geometrie auf germanischem Boden“, in welchem er die geometrischen Eigenschaften prähistorischer Funde und Befunde untersuchte. Lietzmann versuchte, die geometrischen Eigenschaften des Ornaments für die Typologie und insbesondere zur Kennzeichnung eines „nordischen“ bzw. „germanischen Kulturkreises“ nutzbar zu machen.

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„Ein Gewinn für das Deutschtum“

Das Einbürgerungsverfahren in Bremen zur Zeit der Weimarer Republik

Von Hanno Jochemich
H. Jochemich: „Ein Gewinn für das Deutschtum“ (PDF-Datei)

Zusammenfassung

Dieser Aufsatz behandelt einen historischen Aspekt der Bremer Ausländerpolitik – es geht um die Einbürgerung zur Zeit der Weimarer Republik. Die Quellenbasis setzt sich aus detaillierten Fallakten derjenigen Menschen, die Anträge zur Einbürgerung gestellt hatten, sowie aus unterschiedlichen Korrespondenzen der Verwaltung zusammen.

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Wenn mehr als zwei sich streiten

Die Geschichte der Borchardt-Kontroverse um die Neubewertung der Weimarer Wirtschaft

Von Christina Kock
C. Kock: Wenn mehr als zwei sich streiten (PDF-Datei)

Zusammenfassung

1979 veröffentlichte Knut Borchardt den Aufsatz „Zwangslagen und Handlungsspielräume in der großen Wirtschaftskrise der frühen dreißiger Jahre. Zur Revision des überlieferten Geschichtsbildes“ und löste damit die nach ihm benannte Kontroverse aus.

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Zwischen Bußgesinnung und Strafrecht

Zwischen Bußgesinnung und Strafrecht.
Die Ahndung von Missetaten in Lebensbeschreibungen ottonisch-salischer Reichsbischöfe

Von Alexander Grimm
A. Grimm: Zwischen Bußgesinnung und Strafrecht (PDF-Datei)

Zusammenfassung

Ottonisch-salische Reichsbischöfe waren als Reichsfürsten und oberste Seelsorger in doppelter Weise berufen kollektive Normvorstellungen durchzusetzen und verfügten dazu über weltliche und geistliche Strafgewalt. Ihre Lebensbeschreibungen versuchen den Zwiespalt zwischen geistlichem Ideal und weltlicher Praxis zu überwinden.

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„Weltfremdheit feiert Orgien“?!

Der Sittlichkeitsskandal Machan-Kolomak 1927 in der Presse

Von Theresa Hertrich, Jasmin Sommer & Nils Steffen
Theresa Hertrich, Jasmin Sommer & Nils Steffen: „Weltfremdheit feiert Orgien“?! (PDF-Datei)

Zusammenfassung

1927 rückte ein Sittlichkeitsskandal Bremen in das Licht der reichsweiten Öffentlichkeit. Im Fall Kolomak wurde vor dem Bremer Landgericht die Geschichte der 1924 verstorbenen Lisbeth und ihrer wegen Kuppelei verurteilten Mutter Elisabeth Kolomak verhandelt. In regionalen sowie überregionalen Zeitungen und Zeitschriften wurde intensiv über den Prozess berichtet.

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